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Saisonanalyse
Saisonanalyse
von hplath
11Oktober

Saisonanalyse

Die Saison kann man unter dem Titel: Was wäre, wenn zusammenfassen.

Grundsätzlich finde ich, haben wir nur in einem Spiel schlecht performt und das war das Spiel gegen den PSV Ribnitz. Alle anderen Spiele bei dem wir Punktverluste erleiden mussten, waren entweder unglücklich wie gegen den RSV oder wurden durch, dass soll jetzt keine Ausrede sein, die Schiedsrichter entschieden. Beim Spiel gegen die Löbnitzer hätten wir, wenn wir mit der gleichen Anzahl Spieler weiterspielen dürfen, gerne auch den Ausgleich erzielt und wären nicht in Unterzahl in einen Konter gelaufen. Und in Böhlendorf haben wir einen Neunmeter auf Zuruf gegen uns bekommen, sowie eine klare Tätlichkeit übersehen.
Was mich zur Überzeugung bringt, dass die Heimschiedsrichter abgeschafft werden müssen. Wir gingen diese Saison genau diesen Weg und bezahlten unseren Schiedsrichter aus eigener Tasche. Und die Leistung von "unserem" Schiri war mit Abstand die beste in der ganzen Saison.
Zum Ablauf der Saison würde ich sagen, dass am Ende auch immer die Mannschaft den Titel holen sollte, der auch die meisten Punkte hat. Ich persönlich finde, das ein KO System immer auch eine Lotterie ist. Sowie der Weg ins Finale oder das Finale selbst, auch bei uns war. Es entscheiden am Ende dann Kleinigkeiten.

Gerne würde ich auch wieder ein paar humorvolle Worte über jeden einzelnen schreiben.

Nico Apel:
Er war öfter beim Training als beim Spiel. Danke aber nochmal für dein Einsatz im Finale.

Robin Brandenburg:
Opferte wieder sein Jahresurlaub, nur um bei uns über den Platz zu stolpern. Respekt

Dirk Fischer:
Die Fans grölten sein Namen. Soweit ist es schon gekommen.
Was er alles kann und auch nicht, zeigte er in seinen beiden Einsätzen.

Wolf Greffenius:
Wird langsam an den Alte-Herren-Fussball herangeführt. Beackerte, wenn denn da, die linke Seite mit beachtlicher Ausdauer.
1 Vorlage

Michi Jenning:
Arbeitsbedingt nur noch selten auf dem Platz. Seine linke Klebe lässt sich aber immer noch sehen.

Matze Kaiser:
Er lässt seine Mitspieler mit seinen Denken vom Fussball oft verzweifeln. Sein linker Huf ist aber eine Waffe.
Ob für Torwart oder Fangnetz.
5 Tore
2 Vorlagen

Jan Kaminski:
Auch er lässt uns oft verzweifeln, was aber eher an seine Laufwege liegt.
Trotzdem immer da und immer mit vollem Einsatz.
Sein einziges Tor war dazu auch sein schönstes.
1 Tor
4 Vorlagen

Uwe Kollmorgen:
Wie gewohnt einer der stärksten Torhüter der Liga.
Im wichtigsten Spiel des Jahres leider verletzt

Ralf Kraske:
Zeigte seine beste Saisonleistung im Finale.
Hat das Kicken nicht verlernt.

Andre Kruse:
Konnte auf Grund von steifen Nacken und Arbeit seine Truppe nur selten verängstigen.
Ansonsten liest er das Spiel wie kein anderer.

Elias Nader:
Von Headhunter Birdy wieder reaktiviert. Spielte vor 4 Jahren schon mal für.
Solider Abwehrspieler mit Verletzungspech im einzigen Einsatz für uns.

Matzi Naujeck:
Gib dem Typ den Ball im Neuner und es klingelt. Ansonsten lieber umspielen.
6 Tore
2 Vorlagen

Carsten Ober-Blöbaum:
Organisator der Truppe, Mutti für Alles und absoluter Notnagel.
Sorgte bei seinem Einsatz für Chaos.
1 Vorlage

Uwe Permien:
Fing stark an, konnte dann aber verletzungsbedingt nicht nach legen.
Man munkelt schon vom Karriereende.
4 Tore
1 Vorlage

Hannes Plath:
Auch er fing stark an. Traf dann im Saisonendspurt nix mehr.
Sinnbildlich die ausgelassene Hundertprozentige im Halbfinale.
12 Tore
8 Vorlagen

Hannes Preussler:
Auch er durfte mal kurz reinschnuppern.
Viel bei seinem Einsatz nicht groß auf.

Jan "Wursti" Rinder"Wahn"knecht:
Die Aushilfe aus Austria. Kann laufen und kicken wie ein Wahnsinniger.
Vertragsgespräche lässt er kalt abblitzen.
1 Tor

Felix Schubert:
Für ihn wurde das Wort Bulldozer erfunden.
Räumte rigoros in der Abwehr auf. Und knipste sogar zweimal.
2 Tore

Frank Stolzenberger:
Seine Spielvorbereitung dauert Stunden. Sein Tapeverbrauch liegt aktuell bei 12km.
Das er kicken kann steht außer Frage. Ob die Glasknochen das noch lange mitmachen?

Christian Thum:
Das Gehirn der Mannschaft. Überall stark. Außer am Neunmeterpunkt.
4 Tore
5 Vorlagen

Christian Uhlich:
Alle wundern wie er 3 Tore gemacht hat. Ansonsten ohne große Aussetzer.
3 Tore
3 Vorlagen

Sebastian Birdy Vogel:
Er vollbrachte das Unmögliche. Erzielte mehr Tore mit dem Fuss als mit dem Kopf.
Ansonsten flipperte er regelmäßig wie einst Klinsmann.
4 Tore

Alex Wesselburg:
Es dauerte eine Zeit bis er in die Spur kam. Mit seiner Ruhe und Cleverness am Ball
eine unglaubliche Stütze.
4 Tore
7 Vorlagen

Tito Winkler:
Mister Unaufgeregt. Mister Zuverlässig. Mister Du kommst hier nicht durch.
1 Tor
2 Vorlagen

Finale gegen BSV Löbnitz
Finale gegen BSV Löbnitz
von hplath
11Oktober

Finale gegen BSV Löbnitz

Wir verlieren im Neunmeterschiessen

Voller Spannung und Vorfreude gingen wir ins Finale gegen den Branchenprimus der regulären Saison. Starteten aber schon unglücklich in der Erwärmung. Keule zieht sich beim Warmschiessen eine Zerrung zu und wirft dadurch unseren Plan ein wenig um. Denn dadurch mussten wir Jan ins Tor beordern, der dadurch seine unkonventionellen Läufe in der Offensive fehlt.
Wir spielten die ersten Minuten erstmal eine ruhige Kugel um den Gegner ein wenig zu studieren und auch um nicht in die gefährlichen Konteraktionen zu geraten. Genau so eine lässt den Gegner aber schon nach 9. Minuten jubeln, als der Torschützenkönig mit passenden Namen Stürmer zum 1:0 knipst. Wir können aber zum Glück nach Wiederanstoss über den Ausgleich jubeln. Hannes Spielt einen hohen Ball auf den aufgerückten Anwalt U, der überlegt per Kopf quer zum einlaufenden Matzi gibt und dieser aus Nahdistanz sein Kopf nur noch hinhalten muss. Danach verflachte das Spiel zusehends mehr und mehr. Nur noch selten zeigten sich die beiden, resultierend vor der Angriffskraft beider, vor den jeweiligen Toren.
Nach dem Wiederanpfiff kamen wir energischer und mit mehr Tempo ins Spiel. Hatten dann auch gleich den ersten Hochkaräter auf dem Fuß. Nico schickt Hannes steil und dieser spitzelt den Ball im Grätschen auf den langen Pfosten. Der Torwart hat aber noch seinen Daumen am Ball und lenkt ihn dadurch um den Pfosten. Danach haben wir dann noch einige Situation an deren Ende wir aber nicht zwingend gefährlich werden. Auf der anderen Seite hält Jan uns aber auch ein paar Mal im Spiel. Zur Mitte der zweiten Halbzeit greift dann der Verletzungsteufel bei uns durch. Erst zieht sich Hannes einen Faserriss in einem Zweikampf zu und kurze Zeit später räumt Alex dann auch noch Stolle ab. Ohne zwei Wechsler weniger wird es dann auf dem immer tiefer werdende Platz zu einer Kraft- und Willensleistung. Die Löbnitzer werfen kurz vor Schluss nochmal alles nach vorne doch wir kriegen alles verteidigt und retten uns mal wieder in die Verlängerung. Diese wird nach zehn Minuten ereignislos abgepfiffen, so dass Neunmeterpunkt entscheidet. Unsere Schützen sind Thumer, Tito und Nico. Der erste Durchgang ist geprägt von sicheren Schüssen und so ging es in die nächste Runde.
Beim zweiten Schuss der Löbnitzer ging schon der Wustrower Jubelschrei durchs Rund als der Ball gegen die Latte knallt doch hinter der Linie aufkommt. Durch funktionierende VAR bestätigt. Den letzten Schuss vergibt dann Tito als er halbhoch am Torwart scheitert.
Fazit: Wenn man die ganze Saison zugrunde legt ein gerechter Sieg der Löbnitzer. Was aber wäre, hätten sich Stolle, Keule und Hannes nicht verletzt?

Aufstellung: J. Kaminski, C. Winkler, C. Uhlich, F. Stolzenberger, H.Plath, C. Thumer, A. Wesselburg, N. Apel, M. Naujeck, S. Vogel, R. Kraske

Tore:
1:0 Stürmer 9. Minute
1:1 Naujeck (Uhlich) 10. Minute

Halbfinal gegen Ribnitzer SV
Halbfinal gegen Ribnitzer SV
von hplath
11Oktober

Halbfinal gegen Ribnitzer SV

In einem hochklassigen Halbfinal setzen wir uns im Neunmeterschießen gegen den RSV durch.

Das Spiel zweier Teams auf Augenhöhe war geprägt durch gegenseitiges Geschenke verteilen. Los ging es schon in der 1. Minute als der sonst so sichere Schlussmann der Gäste, einen eigentlich harmlosen Ball ins eigene Tor bugsiert. So kann man mal in ein Halbfinale starten. Mit der früher Führung lassen wir den Ball konsequent durch die eigenen Reihen laufen. Daraus resultiert dann auch das 0:2. Nach einer langen Ballzirkulation durch alle Mannschaftsteile wird Birdy im Neuner bedient und dieser vollendet unter Bedrängnis gekonnt per Kopf.
Auch nach dem zweiten Gegentor wurden die Gastgeber nur vereinzelt offensiv und uns auch nicht wirklich früh attackierten. So dass wir weiter in Ruhe den Ball laufen lassen konnten und nur gezielt die Offensive suchten. Eine dieser Aktionen führte dann in der 27. Minute zum 0:3. Auch hier war der gegnerische Keeper wieder dran beteiligt. Jan läuft in einen Pass, erreicht ihn aber nicht, irritiert den Schlussmann aber so stark, dass der Ball durch die eigenen Hosenträger rutscht. Man könnte denken, dass das Ding jetzt durch ist. Aber zum psychisch ungünstigsten Moment verteilen wir dann eins unserer Gastgeschenke. Ein eigentlich harmlos getretener Ball in unseren Strafraum, wird von Alex an Keule vorbei ins Netz befördert. Eine unnötige Situation, weil Keule schon auf dem Weg war die Kirsche runter zu pflücken. Dann war auch erstmal Schluss mit der Geschenkeübergabe.
Durch das 1:3 angestachelt, kam der RSV mutiger aus der Pause und bearbeitet uns nun stärker in unserer Hälfte. Nach einer Einwurfflanke kommen die Gastgeber in der 36. Minute dann zum Anschlusstreffer. Und keine 60 Sekunden später machen sie den Ausgleich unter gütiger Mithilfe von Hannes. Der als letzter Mann den Ball nicht los wird und so das nächste Geschenk verteilt. Durch den Ausgleich sind wir dann auch endlich wieder wach und spielen dann auch mal wieder Fussball. Scheitern aber mehrmals am Torhüter oder am Aluminium. Thumer erlöst uns aber in der 45. Minute nach starken Solo und platzierten Schuss. Aber da ja alle guten Dinge drei sind, schenken wir den Ribnitzer kurz vor Schluss das 4:4. Stolle und Fischi spielen "nimm du ihn, ich hab ihn sicher" und der gegnerische Stürmer netzt sehenswert um Keule herum ein.
Ein Spiel das eigentlich schon entschieden war ging somit in die 2x5 Minuten Verlängerung. Diese bleibt ohne nennenswerten Offensivaktionen ereignislos. Keiner will jetzt noch ein Fehler produzieren. Einziger Aufreger war, dass Hannes mit einer 5 Minutenstrafe den Platz verlassen muss. Was war passiert? Hannes wurde in einer Situation kurz zuvor vom Ribnitzer Mittelfeldmotor, vor den Augen des Schiris getreten. Mit Wut im Bauch ging er dann ein wenig übermotiviert in ein Klärungsversuch und bekam zurecht die gelbe Karte. Dadurch musste er das anstehende Neunmeterschiessen von draußen ansehen.
Zum Neunmeterschiessen durften nach Regeln der Freizeitliga nur jeweils drei Schützen antreten. Diese waren Thumer, Alex und Matze Kaiser.
Beim Stand von 1:2 hält Keule dann den Versuch der Ribnitzer, so dass Thumer nur noch treffen musste damit wir ins Finale einziehen. Wie es heute aber so kommen musste, setzte er das Ding an die Latte und der nächste Schütze glich aus. Damit ging alles wieder von vorne los. Jetzt aber im KO Modus.
Wir trafen alle drei Schuss und Keule hielt dann den letzten Schuss
Fazit: In einem durch Nettigkeiten geprägten Spiel, dass eigentlich schon entschieden war, gingen wir aus dem Neunmeterschiessen als Sieger hervor

Aufstellung: U. Kollmorgen, C. Thumer, H.Plath, F. Stolzenberger, C.Uhlich, M. Kaiser, A. Wesselburg, S. Vogel, J. Kaminski, M. Naujeck, D. Fischer

Tore:
0:1 Eigentor 1. Minute
0:2 Birdy 8. Minute
0:3 Eigentor (Kamiski) 27. Minute
1:3 Eigentor Alex 29. Minute
2:3 RSV 36. Minute
3:3 RSV 37. Minute
3:4 Thumer 45. Minute
4:4 RSV 57. Minute

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